Bewohnerinnen und Bewohner kennen Bedürfnisse genauer als jede Norm. Interviews am Küchentisch, Prototypen aus Karton, temporäre Möbelstellungen und schnelle Feedbackrunden zeigen, was wirklich funktioniert. Dieses gemeinsame Erkunden reduziert spätere Korrekturen, stärkt Identifikation und schafft Geschichten. Wer einen Grundriss mitgestaltet hat, zieht nicht leichtfertig aus und achtet bewusster auf die Dinge, die man zusammen erschaffen hat.
Kurze Check-ins nach drei, sechs und zwölf Monaten offenbaren ehrliche Nutzungsmuster. Welche Zonen leben, welche bleiben kalt? Kleine Anpassungen – Haken, Licht, Textilien – bewirken oft Großes. Wenn Zufriedenheit sichtbar wächst, festigt sich Bindung. Daten sind hier menschlich: Sie erzählen Gewohnheiten, keine Zahlenmärchen. So verfeinern wir Räume schrittweise, ohne Ressourcen zu verschwenden.
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